Empor Rostock - 3. Liga Nord-Ost - Herren - Handball

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Großes Wiedersehen in der Wikinghalle
Flensburg. Das Besondere an diesem Spiel ist weniger, dass sich mit dem Traditionsverein von der Ostseeküste, dem HC Empor Rostock, der aktuelle Spitzenreiter der 3. Liga vorstellt, der zudem zur Gruppe der Aufstiegsfavoriten gerechnet werden muss. Vielmehr lässt die Besetzung der Rostocker Handballer auf ein emotionales Spiel schließen, denn nicht weniger als sechs Spieler, die bei der SG Flensburg-Handewitt ausgebildet wurden, werden im Trikot der Gäste am Sonnabend ab 17 Uhr in der Wikinghalle auflaufen. So stehen mit Nick und Leon Witte, Stefan Wilhelm, Janos Steidtmann, Robin Breitenfeldt und Philip Asmussen alte Bekannte auf der Gegenseite des Juniorteams. Auf der Trainerbank der Rostocker sitzt mit Till Wiechers ebenfalls ein alter Bekannter, der viele Jahre bei der SG im Jugendbereich tätig war. Dass die Gäste dabei als klarer Favorit in die Partie gehen, steht nach fünf Siegen, einer Niederlage und einem Unentschieden in den bisherigen sieben Partien außer Frage. Doch die jungen Gastgeber sind immer für eine Überraschung gut. SG-Coach Michael Jacobsen erwartet daher ein emotionales Spiel und sieht sein Team nicht chancenlos: »Rostock spielt einen schönen Handball, sie beziehen alle Spieler mit ein in ihre Angriffe. Wenn wir es schaffen, die Angriffe zu unterbrechen und unser Torwart Johannes Jepsen einen guten Tag erwischt, können wir sie ärgern.«  Dabei fehlen der SG-Reserve weiterhin die verletzten Jörn Persson und Jaris Tobeler und evtl. auch Tim Lübker. Der zuletzt beim Profiteam weilende Dani Baijens könnte hingegen wieder das Spiel des Juniorteams lenken. Kai Teichmann
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Ohne Druck nach Rostock
Flensburg. Die Handballer des DHK Flensborg liegen nach sechs Spielen mit 5:7-Punkten auf Platz zehn im Mittelfeld der 3. Liga. Am Sonnabend (20 Uhr) steht nun die Reise zum wiedererstarkten HC Empor Rostock an. Der Traditionsverein hat nicht nur auf Platz zwei liegend einen guten Saisonstart hingelegt, sondern verfügt neben dem Trainer Till Wiechers auch über sechs ehemalige Spieler der SG Flensburg-Handewitt im Kader. »Das ist schon eine erfahrene Truppe und die Jungs, die bei der SG gewesen sind, machen den Kader nicht schlechter. Das ist eine eingespielte Mannschaft, die in der vergangenen Spielzeit auch durch die Untiefen der 3. Liga gehen musste, aber gestärkt daraus gekommen ist«, zeigt sich auch DHK-Trainer Jens Häusler angetan von der Qualität der Rostocker. Damit ist die Favoritenrolle von der Papierform her für Häusler auch klar verteilt. »Keine Frage. Da brauchen wir nicht groß drüber zu Reden. Wir werden uns auf uns konzentrieren müssen und können ohne jeglichen Druck aufspielen«, so der DHK-Trainer unerschrocken. Dabei hat sich das Lazarett der SdU-Handballer in der vergangenen Woche nicht unbedingt gelichtet. So musste Timmi Ejmar krank das Bett hüten und Alexander von Eitzen und Mads Zinndorff haben Blessuren am Daumen davongetragen. Auch die Fortschritte des am Knie angeschlagenen Toptorjägers Sjören Tölle sind überschaubar gewesen. Doch Jammern will Jens Häusler dennoch nicht, und auch die knappe Niederlage gegen Handball Hannover-Burgwedel am vergangenen Spieltag steckt der Mannschaft nicht mehr in den Köpfen versichert der DHK-Trainer.  »Wir haben keinen Druck und werden wieder Kampf, Wille und Herz dagegen setzen. Dann ist es auch egal ob wir gewinnen oder verlieren. Eine Klatsche werden wir uns dann aber nicht abholen«, so Häusler, der auch eine Überraschung nicht ausschließt: »Wenn du das Quäntchen Glück hast, dann geht immer etwas. Ein Spiel muss auch immer erst noch gespielt werden.« Das Remis der Rostocker am vergangenen Spieltag gegen die Füchse Berlin ist dem Übungsleiter in jedem Fall nicht entgangen.Timo Fleth
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