06.10.2019

Der Meister meldet sich zurück

Handball

Benjamin Buric spielte gegen Berlin stark auf. Foto: Tim Riediger

Flensburg. Nach dem Aus im DHB-Pokal ist die SG Flensburg-Handewitt in der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Viel wichtiger: beim 27:23 (12:9)-Sieg gegen den bisherigen Tabellenzweiten hat der Deutsche Meister auch seine zuletzt vermisste Lockerheit und spielerische Klasse wiedergefunden. In einem giftigen Topspiel waren die großen Stützen im Team von Trainer Maik Machulla Torwart Benjamin Buric, die gesamte Abwehr, Kreisläufer Johannes Golla, der vor der Partie seinen Vertrag verlängert hatte und das Flensburger Publikum. Auch dank der Unterstützung der eigenen Fans gewann die SG und zog in der Tabelle am Hauptstadt-Club vorbei.

Am Mittwoch geht es für die SG in der Champions League weiter. Gegner um 19 Uhr in eigener Halle ist Zagreb.

Ruwen Möller

Mehr zum Spiel in der Montagsausgabe von Flensborg Avis.

Statistik

SG Flensburg-Handewitt: Buric, Bergerud n. e. - Golla 5, Hald, Lier, Glandorf 1, Svan 5, Jeppsson, Jøndal 2, Steinhauser 2/1, Versteijnen n. e., Zachariassen n. e., Johannessen 5, Gottfridsson 2, Jurecki n. e., Rød 5
Füchse Berlin: Heinevetter, Milosavljev – Ernst 1, Wiede 2, Holm 4, Struck 4, Mandalinic, Gojun, Lindberg 4/1, Simak 2/2, Müller n. e., Matthes, Kopljar, Koch 2, Marsenic 1, Drux 3
Schiedsrichter: Schulze/Tönnies
Zuschauer: 6204
Zeitstrafen: 4:6 (Rød, Svan, Golla, Johannessen – Gojun 2, Marsenic 2, Struck, Kopljar)
Siebenmeter: 5/1:4/3 (Buric hält zwei Mal gegen Lindberg – Steinhauser scheitert zwei Mal, Lier ein Mal an Milosavljev, Svan wirft übers Tor)