Håndbold
200 kampe - men slet ikke mæt
København/Herning. Det er lidt af et selskab, som Lasse Svan træder ind i lørdag aften. Fløjspilleren fra SG Flensburg-Handewitt spiller sin landskamp nummer 200, når Danmark møder Tunesien (kl. 20.15, live TV2 og SportDeutschland.tv), og det er der kun 11 spillere før ham, der har gjort.Da Flensborg Avis konfronterer Lasse Svan med jubilæet på håndboldlandsholdets mediedag en uge før slutrunden, vidste han allerede, hvad der ventede om hjørnet. Selvom intet nævneværdigt ændrer sig fra kamp 199 til kamp 200, betyder det alligevel noget for Flensborg-fløjen at træde ind i »Klub 200«.- Det er helt sikkert en milepæl. Det betød rigtig meget for mig, da jeg rundede hundrede landskampe. Dengang var det rigtig stort. Så at nå det dobbelte er jeg meget stolt af, og jeg er meget glad for, at det er noget, som jeg kommer til at opleve, lyder det fra Lasse Svan.Han fik debut i rødt og hvidt for godt 15 år siden. Det var den 28. oktober 2003 - dengang var han bare 20 år og spillede i GOG. Siden har Lasse Svan vundet EM-guld og OL-guld, og han er blevet 35 år. Det kunne være nærliggende at smide landsholdstrøjen i skabet, hvis Danmark om godt to uger er blevet verdensmester. Sker det, er SG-profilen sammen med franskmændene Nikola Karabatic, Daniel Narcisse og Thierry Omeyer den eneste spiller, der har vundet alle de tre store mesterskaber, Champions League og Bundesligaen. Men Lasse Svan kommer ikke til at smide den rød/hvide trøje på hylden. Den skal flås af ham.
Handball WM
Von Kleiderordnung und Führungsanspruch
Berlin. Wenn die deutschen Handballer bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land erfolgreich sind, hat das auch damit zu tun, dass Hendrik Pekeler T-Shirts im DIN-A-4-Format zusammenlegen kann. „Das habe ich bis heute beibehalten“, sagt der Kreisläufer vom THW Kiel. Zwei Monate lang, zu Beginn des Jahres 2010, lernte der Nationalspieler während der Grundausbildung bei der Bundeswehr nicht nur Ordnung im Kleiderschrank, sondern bekam persönlich den Dreh, der ihn bis zum Führungsspieler innerhalb der Nationalmannschaft gemacht hat. Aus dem schlampigen Talent ist ein neuer Chef erwachsen, der seinen Anspruch seit Donnerstag und dem WM-Eröffnungsspiel in Berlin gegen Korea ganz selbstverständlich auf dem Platz zeigen will.Jahrelang begannen Texte über Pekeler stets mit Ausführungen zu dessen wilder Zeit als Handball-Jungprofi, das ändert sich erst nach und nach. Talent war beim Nachwuchsspieler in großem Maß vorhanden, doch mit 18 Jahren fehlte der Fokus auf die Vorrausetzungen für einen Profisportler, um sich beim THW Kiel durchzusetzen. Es bedurfte der Zeit bei der Bundeswehr und der Stationen beim Bergischen HC (2010-2012) und TBV Lemgo (2012-2015), ehe er bereit war, zu einem Spitzenteam zu wechseln. Die Phase bei der Grundausbildung war dabei nicht nur wegen der Kleiderordnung entscheidend. „Da lernt man, dass man es nur zusammen schaffen kann, das hat mich extrem geprägt“, berichtet Pekeler. Talent und Mentalität fanden über das Vehikel Bundeswehr zueinander und sorgten dafür, dass aus dem „Hallodri“ ein Führungsspieler wurde.
Handball
UPDATE: Der erhoffte Einstieg
Kopenhagen. Der Auftakt ist geglückt. Vizeeuropameister Schweden ist mit einem 27:24 (13:11)-Erfolg gegen Vizeafrikameister Ägypten in die WM in Deutschland und Dänemark gestartet. Damit haben die Skandinavier den ersten Sieg auf dem Weg in die Hauptrunde eingefahren und einen der unangenehmeren Gegner in der Vorrunden-Gruppe D bezwungen. Im Vorfeld hatte Jim Gottfridsson vor den Nordafrikanern gewarnt. Der Spielmacher vom Deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt meinte: »Wenn es schief gehen kann, dann in einem Auftaktspiel gegen einen unbequemen Gegner wie Ägypten«. Beinahe wäre es auch so gekommen, doch am Ende zogen die Schweden den Kopf aus der berühmten Schlinge.»Ich bin natürlich lieber der Held als der Sündenbock«, so Gottfridsson hinterher erleichtert. »Ägypten war der erwartet schwere Gegner und wenn man sich die anderen Ergebnisse in unserer Gruppe anschaut (Angola schlug überraschend Katar mit 24:23 und Ungarn trennte sich Unentschieden von Argentinien/Red.), kann gerade dieser Sieg noch sehr wertvoll werden.«Bei den Schweden, die auf den erkrankten Hampus Wanne von der SG verzichten mussten, agierte Gottfridsson wie gewohnt als Spielmacher. Der SG-Mittelmann kam dabei von der Bank und musste zunächst nicht in der Abwehr spielen. Vereinskollege Simon Jepsson saß die kompeltte Partie über auf der Bank und meinte hinterher: »Es ist natürlich schade, aber okay. Wir haben gewonnen und ich habe meine WM-Premiere noch zugute.«

« zurück

weiter »

Vermarktung: